Dehnberger Hof Theater

Unsere Eigen- und Koproduktionen vor 2007


"Bastien und Bastienne"
Singspiel von Wolfgang Amadeus Mozart
(ab 8 Jahren)
Premiere am 29. Juni 2006 im Dehnberger Hof Theater

Co-Produktion von Staatstheater Nürnberg, Dehnberger Hof Theater und den Ludwigsburger Schlossfestspielen Geld oder Liebe? Um diese Frage dreht sich alles in Mozarts Singspiel, und dabei ist der Fall doch eigentlich klar: Bastien liebt Bastienne und Bastienne liebt Bastien....

"Diesseits vom Jenseits"
Ein Karl-Valentin-Abend

Premiere am 10. Mai 2006 im Dehnberger Hof Theater

Karl Valentin und Liesl Karlstadt waren in der deutschen Film – und Theatergeschichte einzigartig. Im virtuosen Umgang mit den Tücken der Sprache und der Absurdität ihrer Sketche waren sie ihrer Zeit weit voraus.

Mit Bettina Ostermeier, Klaus Tissler und Thomas Hagen

"Mirandolina, die Wirtin"
Das Dehnberger Freilufttheater-Ereignis des Sommers 2005 - Komödie von Carlo Goldoni

Premiere am 22. Juli 2005 im Dehnberger Hof Theater

Eine schwungvolle Komödie voller Verwicklungen rund um die schöne Mirandolina, ihre 4 Verehrer und 2 verführerische Komödiantinnen. Seien Sie Gast in Mirandolinas Herberge, in die sich der Innenhof des Theaters verwandelt und genießen Sie das turbulente Geschehen, Mirandolinas kulinarische Angebote und die musikalische Umrahmung durch einen Barden! Mirandolina führt die Männer an der Nase herum, indem sie -nur zum Schein, und um ihre Gäste nicht zu verprellen-, auf deren Avancen eingeht. Bis sich eines Tages der Ritter von Rittafrappa einmietet, ein erklärter notorischer Frauenhasser mit üblen und rüden Manieren. Paradoxerweise findet Mirandolina gerade mit ihm die beste gemeinsame Basis: die Übereinkunft nämlich, einander nicht mit lästigen Flirts Zeit und gute Laune rauben zu wollen. Es kommt, wie es kommen muss: gerade diese Übereinkunft lässt die beiden sich gefährlich nahe kommen. Wird Mirandolina also am Ende den Ritter besiegen, wird sie ihrem eifersüchtigen Diener das Jawort geben, oder sich gar für die Freiheit des Single-Daseins entscheiden?

Regie: Kuno Windisch
Die Mitwirkenden: Margret Gilgenreiner, Thomas Karl Hagen, Thomas Giegerich, Frank Deesz, Richard Aigner, Hanna Porst, Kathrin Kreuzer

"Don Juan ou le Festin de pièrre  (Regensburger Fassung) & Sémiramis "
Ballett-Pantomimen nach Gasparo Angiolini

Premiere am 11. März 2005 im Dehnberger Hof Theater

Tanz spielte im Leben und im Kanon der Künste des 17. Und 18. Jahrhunderts eine bedeutende Rolle. Vom Alltag in den Landschlössern und Klöstern über das Hofzeremoniell, von den Musikaufführungen in Kirche, Theater und am Hof zu den als Gesamtkunstwerk entworfenen Festen, von der machtpolitischen Prunkentfaltung bis hin zur Kriegsführung gehorchte das barocke Leben einer hochstilisierten Choreographie, die sich für Momente zu reinem Tanz verdichtete. Galt dem Menschen im Barock die Welt als Bühne, so war ihm Tanz die grundlegende Form, sich auf dieser zu bewegen.

Der Anspruch Angiolinis war es, den Bühnentanz als eigenständige dramatische Gattung zu etablieren und allein mit den Mitteln der tänzerischen Bewegung und Mimik eine Handlung zu erzählen, die den Zuschauer ähnlich ergreifen sollte, wie die antike Tragödie. Besessen von der Idee, mit den Tranzschritten und Gesten nicht nur einzelne Worte zu buchstabieren, sondern ganze Sätze, Dialoge und Dramen zu bilden, versuchte Angiolini unter Verwendung bekannter Stoffe, klare, starke Charaktere und tragische Handlungen auf die Bühne zu bringen.

Zwei Schlüsselwerke dieser Reformidee sind die Ballette Don Juan und Semiramis, zu denen Gluck die Musik schuf. Als Vorlage diente Angiolini zum einen der Don Juan ou le Festin de pierre von Molière, der seinem Don Juan so moderne Züge verlieh, das das Stück damals auf sehr viel Unverständnis stieß und nur in einer zensierten Fassung gedruckt werden konnte. Zum anderen benutzte Angiolini den Stoff einer damals viel gespielten Tragödie Voltaire's, in der das tragische Schicksal der sagenumwobenen babylonischen Königin Semiramis erzählt wird. Ähnlich wie im Stummfilm bekommt die Handlung ihre Kraft und ihren vollen Sinn erst aus der Verschmelzung von Musik und Visuellem.

Glucks Wiener Jahre brachten eine intensive Beschäftigung mit Vaudeville, Opéra comique und französischer Literatur. Er war verpflichtet, im „Französischen Theater“ das Ballett zu dirigieren. Gasparo Angiolini, der Choreograph des „Don Juan“, war ein Jahr nach dessen Uraufführung 1761 auch bei der des „Orfeo“ führend beteiligt. Sein Grundsatz, die Einheit von Choreographie und Musik schon bei der Konzeption der Pantomine in enger Zusammenarbeit mit dem Komponisten zu erreichen, inspirierte Glucks musikalische Fantasie. Wie „Don Juan“ auf die Musik des „Orfeo“ vorausweist, so „Sémiramis“ auf „Iphigénie en Tauride“. Das „Szenar“ Angiolinis deckt sich nicht mit der heute üblicherweise aufgeführten Fassung des „Don Juan“.

In der Staatlichen Bibliothek Regensburg liegt eine Partiturhandschrift, die in ihrer konzentrierten Form dem Handlungsablauf entspricht. Da sie die ursprüngliche Fassung wiederzugeben scheint, haben wir sie unserer Aufführung zu Grunde gelegt.

Musik: Christoph Willibald Gluck (1714-1787)
Ausführende: Erato-Ensemble, Freiburg
Choreographie und Regie: Bernd Niedecken, Assistenz: Parwin Hadinia
Fränkisches Kammerorchester (mit historischen Instrumenten)
Musikalische Leitung: Wolfgang Riedelbauch

"Fränkische Kammeroper: La Danza (Gluck) & Der Magier (Smith)"

Premiere am 18. Juli 2004 im Dehnberger Hof Theater

Als „La Danza“ am 5.Mai 1755 mit der Musik von Gluck und dem Libretto von Metastasio zum ersten Mal aufgeführt worden ist, wurde, wie Fürst Khevenhüller-Metsch berichtet, in der Tat „eine neue Pastorella, welche lediglich in zwei Persohnen bestanden und eine Introduction zu einem neuen Schäffer Ballet gewesen ist, produciret“.

Das Libretto zu „Der Magier oder Zauber und Liebe“ (engl. Originaltitel: „The Enchanter or Love and Magic“) schrieb der berühmteste Schauspieler und Shakespeare- Experte des 18. Jahrhunderts, David Garrick. Der Komponist John Christopher Smith schuf mit diesem, als Weihnachts-Spektakel 1760 gedachten Stück, sein erfolgreichstes Werk. Es „prahlt nicht nur mit verzaubernder Musik“, sondern auch mit „Spezialeffekten und Zauberei“.

Wie nun, „La Danza“ und „Der Magier“ auf einem Streich? Auf Grund der Tatsache, dass es sich in beiden barocken Werken um Liebe handelt, erlauben wir uns sie zusammenzuführen.

Warum? Stellen Sie sich vor, Ihr Lebenspartner fragt sie x-Mal am Tag, ob sie ihn noch lieben würden, obwohl sie ihm dies mit Engelszungen (in zwei bezaubernden Arien) immer wieder versichern! Exakt das geschieht im ersten Teil. Was wir Ihnen aber nicht verraten dürfen, ist: Wie sich eine Dame verhält, wenn ihre Treue von einem Magier, dem „Enchanter“ auf Herz und Nieren geprüft wird. (Carsten Ludwig)

Corinna Schreiter, Hinako Yoshikawa (Sopran)
Erwin Feith, Reiner Geißdörfer (Tenor)
Markus Simon (Bass)
Fränkisches Kammerorchester (mit historischen Instrumenten)
Musikalische Leitung: Wolfgang Riedelbauch
Regie: Carsten Ludwig

"Offene Zweierbeziehung"
Eine Komödie von Dario Fo und Franca Rame

Antonia sitzt wieder einmal auf dem Fensterbrett. Wieder einmal möchte sie ihrem Leben ein Ende setzen. Und wieder einmal ist ihr Mann verzweifelt, weil Antonia nicht die Vorteile einer offenen Beziehung begreifen und genießen will. Er genießt sie in vollen Zügen, wobei seine Partnerinnen sich immer mehr dem Schulkindalter nähern. Antonia dagegen ist gehemmt, hat Gewissensbisse, das Fremdgehen fällt ihr schwer. Doch dann wendet sich plötzlich das Blatt. Sie gewinnt Selbstvertrauen und angelt sich einen Fisch besonderer Art. Ihr Mann hat allen Grund, eifersüchtig zu sein...

Eine Gemeinschaftsproduktion des DHT und des Theaterkahns/Dresdner Brettl
mit Anna-Katharina Muck und Thomas Stecher
Inszenierung: Klaus Dieter Kirst

Weitere Eigenproduktionen:

"Hobb weidä"
Fränkische Szenen von Fitzgerald Kusz
mit Antje Cornelissen, Stefan Kügel und Winfried Wittkopp

"No Woman, No Cry - Ka Weiber, ka Gschrei"
Ein fränkisches Theaterstück mit Liedern von Helmut Haberkamm
mit Winfried Wittkopp, Stefan Kügel und Stefan Nast-Kolb

"A schäine Bescherung!"
frei nach der italienischen Komödie "Natale in casa Cupiello"
von Eduardo de Filippo (1900-1984)
Übertragung in fränkische Mundart durch das Theater-Ensemble des Dehnberger Hof Theaters

"Heilige Nacht" von Ludwig Thoma, gesprochen von Wolfgang Riedelbauch

"Fränkische Weihnacht" – Lesung mit Sofie Keeser / Antje Cornelissen, Barbara Thummet, Hans W. Gossmann

"Der fliagade Holländer" – Parodie mit Gerd Fischer, Christian Peter Rothemund und Wolfgang Riedelbauch

Musikalischer Osterspaziergang der Dehnberger Hof Concertisten

"Jahre des Lebens" – Revue über die Jahre 1941 – 1949

"Der Kontrabass" von P. Süskind mit F. W. Junge vom Staatsschauspiel Dresden

"Casanova auf Schloss Dux" mit W. Ortmann (Volksbühne Berlin) und M. Bendokat (Dt. Theater Berlin)

"Geliebter Lügner" mit Marion van de Kamp und W. Ortmann

"Memoiren" mit Monika Hildebrand und Peter Kube (Koproduktion mit dem Theater Meißen)

"Jenseits der Hast" – Kabarett-Programm des Zwinger Trios (Koprod. mit dem Dresdner Brettl)

"Trio Verbale" – Kabarett mit Bernd Regenauer, Barbara Schofer, und Horst Höfer (Koproduktion)

"Weihnachtse(ä)gen" mit Wolfgang Riedelbauch und Christian Amann

"Mutter Courage" – Theaterproduktion mit Harry Täschner und Christiane Blumhoff in Zusammenarbeit mit dem Christoph-Jacob-Treu-Gymnasium Lauf

"Mord im Pfarrhaus"

"Ariadne"

"Bald is soweit"

"Geliebter Lügner"

"O wie lacht"

Eigenproduktionen Musiktheater

"Ludus de nato infante mirificus" von Carl Orff"

Carmina Burana" von Carl Orff (Neuauflage 2000 mit Franconia Vocalis und dem Balettförderzentrum Nürnberg und der Berufsfachschule für Musik in Dinkelsbühl)

"Die Zauberflöte" – Marktplatzfassung nach W. A. Mozart für Harmoniemusik

"Die drey Töchter Cecrops" Oper von Johann Franck, Ansbach 1686

"Seelewig" - die erste in deutscher Sprache erhaltene Oper, Nürnberg 1644 (ab 1994 in einer Koproduktion mit den Städtischen Bühnen Nürnberg)

"Café Opera und Eliza’s Pocket Paradise" in Zusammenarbeit mit der pocket opera

"Die schöne und getreue Ariadne" von J. Conradi (1691)

"Das Coffeehaus"

"Wir sind so frei" Koproduktion mit dem Dresdner Brettl

"Bassodomina" – eine skurrile Musik-Komödie mit Lizzy Aumeier

"Der Freischütz" – Oper von Carl Maria von Weber, "Kellerfassung" des DHT"

Coffee soll mein Leibtrunk sein" – Die Kaffeekantaten nach Johann-Sebastian Bach und Kollegen

"Orlando Furioso" – Oper von A. Vivaldi, eine Koproduktionh mit der Oper Nürnberg"

No woman no cry, ka Weiber ka Gschrei" Fränkisches Musical von Helmut Haberkamm

"Der Klarinettenmacher" – Oper von Friedrich Weigmann

"Fränkische Kammeroper" – La Danza (Christoph Willibald Gluck) und Der Magier oder Zauber und Liebe (John Christopher Smith)

Eigenproduktionen Mundarttheater

Sooch halt woss – Saupreiß’n – Dou gibs goarnix zon Lachng – Horngsermol – Wäis Lebm asuu läfft – Karussell der Erinnerungen – Szenen in fränkischer Mundart Mama / Der Alleinunterhalter / zwei fränkische Monologe von Fitzgerald Kusz (Koproduktion mit dem Theater links der Isar) – Letzter Wille / Ein Leichenschmaus in fünf Akten von Fitzgerald Kusz (Koproduktion mit dem ensemble theater erlangen unter der Regie von H. Braun – A schäine Bescherung/ Tragikomödie nach Eduardo de Filippo – Hobb weidä / Fränkische Szenen von Fitzgerald Kusz

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